Achtung, fertig, Fortis!

„Willkommen in Pohorje.“ Miran Lah, Geschäftsführer von Biomasa Lah, begrüßt uns mit einem breiten Lächeln bei unserer Ankunft in Rogla.

18. November 2020

Das Gebiet von Pohorje im Nordosten Sloweniens, welches sich mit seinen ausgedehnten grünen Wäldern, Torfmooren und Seen über ein Gebiet von 50 km ostwestlicher und 20 km nordsüdlicher Richtung erstreckt, ist sozusagen die zweite Heimat unseres Gesprächspartners.

Spezialisierter Auftragnehmer

Biomasa Lah aus Ravne na Koroškem ist ein Unternehmen, welches sich um die Holzernte sowie den Kauf und Verkauf von Holzbiomasse kümmert. Eigentümer Miran Lah, der eine Vorliebe für Landwirtschaft, Natur und Holz besitzt, sammelt mithilfe seiner zwei Mitarbeitern und moderner Maschinentechnik Holzbiomasse aus Wäldern und Hängen von Pohorje. „Wir sind darauf spezialisiert, Wälder und bewachsene Gebiete zu roden, Windbruch zu sanieren, den Wald zu verdünnen und auf Wunsch Holz zu entfernen, zu zerkleinern und ab zu transportieren“, sagt Lah. Er betont, dass ein angemessenes Wachstum sowie eine qualitativ hochwertige Waldentwicklung nur durch regelmäßige Waldpflege gewährleistet werden kann.

Projekt an einem attraktiven Standort

In diesem Jahr hat Biomasa Lah zusätzlich zu den bestehenden Tätigkeiten ein Projekt für Rogla, eines der wichtigsten slowenischen Wintersportzentren, gestartet, wobei im Rahmen dessen Waldholzsortimente gereinigt und Holzreste entfernt werden. „Diese Arbeiten in der Höhe müssen in nur zweieinhalb Monate – von Juli bis Ende August – durchgeführt werden. Selbst dann, mitten im Sommer, können unvorhersehbare Wetterbedingungen wie Nebel, Starkregen oder sogar Schnee die Arbeit erschweren“, so Lah, der diese Arbeit voller Leidenschaft und Hingabe ausübt. „Es ist sicherlich kein gewöhnlicher und alltäglicher Job, das ist nichts für jedermann“, fügt er hinzu.

Internationaler Verkauf

Obwohl das Interesse an Hackschnitzeln in den letzten Jahren auch auf dem heimischen Markt zugenommen hat, wird der Großteil des Endprodukts im Nachbarland verkauft: „Wir verkaufen das Meiste an unsere zuverlässigen Stammkunden in Österreich“, sagt Lah, wobei sich die letzte Saison alles andere als optimal erwies. „Aufgrund des milden Winters und der daraus resultierenden schlechten Heizperiode sowie der Schließung von Unternehmen infolge der Coronavirus-Epidemie fällt dieses Jahr wirklich bescheiden aus", betont Lah, dessen Haupteinkommen der Verkauf von Holzbiomasse darstellt. Das führt zu einem überfüllten Lager sowie Mengen an unverarbeitetem Material im Wald. Lahs zweites Standbein ist sein Bauernhof, der mit 30 Hektar Ackerland einer der größten in diesem auf Forstwirtschaft fokussierten Gebiet ist. Als Dienstleister sind sie somit in beiden Bereichen, der Land- und der Forstwirtschaft, aktiv, wodurch es sicherlich nicht an Arbeit fehlt, dafür eher an der Kapazität.

Vielseitiger Mitarbeiter

Die Marke Farmtech ist Lah nicht fremd. Letztes Jahr wurde ihm die Gelegenheit geboten, den Fortis 3000-Abschiebewagen in der Tridem-Version, gefolgt in diesem Jahr von dem kleineren Fortis 2200 in der Tandem-Version unter schwierigen Arbeitsbedingungen gründlich zu testen. „Da draußen müssen wir vielseitig agieren, als gut ausgebildete Maschinenbediener, Förster, Mechaniker und mehr. Dazu brauchen wir vielseitige, robuste und zuverlässige Maschinen, um unter solchen Bedingungen arbeiten zu können“, sagt Lah und fügt hinzu, dass er von beiden Fortis-Modellen beeindruckt war. Besonders den Vorteil, dass er mit einem Transport bis zu 50 Kubikmeter Hackschnitzel ins Tal bringen und diese schnell und einfach entladen kann, hebt Lah hervor.

Für die Anspruchsvollsten

„Aufgrund der schwierigen und unvorhersehbaren Arbeit vor Ort ist es für uns von unschätzbarem Wert, das heimische Gelände zu kennen. Unsere Fahrer brauchen daher eine sehr hohe Konzentration bei ihrer Arbeit, gleichzeitig muss man aber der Maschine voll und ganz vertrauen können“, so Lah, und den Fortis-Anhängern kann er voll und ganz vertrauen, ergänzt er. Für schwere Lasten ist das solide Chassis äußerst strapazierfähig. Der relativ niedrige Schwerpunkt und die, dank einer frei beweglichen Achse, ausgesprochene Agilität auf dem Gelände erleichtern das Manövrieren und Fahren auf anspruchsvollem Terrain von Pohorje – von Straßen bis zum Gelände mit unterschiedlichen Hängen. Durch die von der Kabine aus elektronisch gesteuerten Luftfederung wird das Umkippen unabhängig von Last und Boden verhindert, wodurch eine bessere Kontrolle und Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet wird.

Mit Investitionen in Wachstum

Lah argumentiert, dass er den Fortis 2200 mit seinen kompakten Abmessungen im Vergleich zu Konkurrenzprodukten aufgrund seiner Zuverlässigkeit, Alltagstauglichkeit, seines Komforts sowie seiner Robustheit ganz besonders schätzt. „Wäre die derzeitige unvorhersehbare Marktsituation anders, hätte ich mich längst für den Kauf entschieden“, sagt Lah, der diese Maschine, trotz kleiner individueller Anpassungen, für den täglichen Gebrauch wolle und unentbehrlich finde. Durch neue Investitionen und Kapazitätserweiterungen möchte Lah seine Geschäfts- und Marktposition weiter ausbauen. „Es gibt fast keine landwirtschaftlich zu kultivierenden Felder mehr, allerdings gibt es noch viele Wälder, daher ist das Potenzial hier sehr groß“, schließt Lah ehrgeizig ab und macht sich auf den Weg zu den Wäldern von Pohorje.