Bauernhofeis Lindenhof – Garantierter, täglicher Genuss

Im generationsübergreifenden Familienbetrieb am Ortsrand von Willebadessen-Ikenhausen wird seit acht Jahren Eis am Bauernhof hergestellt. 55 Kühe stehen im Stall des Hofes und liefern den Rohstoff für die kalte Leckerei.

21. Januar 2020

Mehr als nur Milch
Im Jahr 2011 hat sich die Familie, die ihren 75 Hektar großen Hof bewirtschaftet, neben Milch und Getreide ein weiteres Standbein aufgebaut. Mit viel Leidenschaft und Engagement produzieren die Leifelds inzwischen ein um die 20 Sorten umfassendes naturbelassenes Bauernhofeis. Den wichtigsten Rohstoff für die kühle Leckerei liefern 55 Milchkühe, die friedlich auf der Weide und/oder im offenen Stall auf den nächsten Melktermin warten. „Wir hatten uns eigentlich immer gedacht, wir könnten aus unserer Milch mehr machen als sie nur wie bisher an den Großhandel zu liefern“, meint Luise Leifeld, die inzwischen mit einem Team von zehn Mitarbeitern das Eis produziert.

Eher Zufall als Absicht
Das Eismachen war für die Familie ein Sprung ins kalte Wasser, der viel Mut, Kompetenz und Durchhaltevermögen erforderte. Aber es hat sich gelohnt. Die zündende Idee kam bei einem Besuch der Grünen Woche in Berlin. „Da haben mein Mann Reinhard und ich zum ersten Mal ganz spontan ein auf dem Bauernhof hergestelltes Eis probiert und fanden das einfach superklasse“, erinnert sich die Landwirtin und ergänzt: „Und bei uns zu Hause stand die Entscheidung an, entweder einen neuen Stall zu bauen oder Eis zu machen“. Da sich Hausherrin Luise Leifeld sowieso schon immer ein Hofcafé gewünscht hat, war der Entschluss schnell gefasst.

Natur pur
Die Eisspezialitäten sind naturbelassen und kommen ohne Farbstoffe, künstliche Aromen, Konservierungsstoffe oder ähnliche Zusatzmittel aus. „Unser Eis ist wirklich ein hochwertiges Naturprodukt“, sagt Luise Leifeld nicht ohne Stolz. Genug Milch gibt es auf dem Hof. Bis zu zweimal in der Woche wird Eis produziert, 30 bis 40 Liter Milch werden bei einem Produktionsprozess benötigt. Bis zu 4000 Liter Milch verbraucht der Lindenhof jährlich für sein Eis. Genießen kann man die kalten Kreationen direkt im hauseigenen Hofcafé, auf den regelmäßigen Hoffesten oder auf den zahlreichen regionalen Festen, Märkten und Veranstaltungen. Mittlerweile werden ausgewählte Supermärkte und Hofläden in der Region beliefert.

So gut wie neu
Luise Leifeld kümmert sich um das Eisgeschäft und ihr Sohn, Geschäftsführer und Agrarwirt Karsten Leifeld, um alles Weitere rund um Bauernhof. Dazu braucht man natürlich verschiedene Landtechnik- Maschinen. „Momentan verwenden wir einen Kipper der Type ZDK 1600, den wir universell für alle Transporte von Getreide, Silage über Mist bis Schotter einsetzen. Dabei ist er schon fast acht Jahre im Einsatz und noch immer so gut wie neu“, weist Karsten auf eine hohe Langlebigkeit und Qualität hin. In der Hochsaison hilft ihm bei der Ernte ein Freund mit dem Muldenkipper Durus 1600. Und weil sein Bruder Thomas Leifeld im Vertrieb beim Farmtech-Importeur Frewer Landtechnik tätig ist, wird die Wahl der Marke Farmtech in Zukunft noch einfacher.

Zukunft mit Konzept
Acht Jahre nach dem Start befindet sich die Eismanufaktur auf stabilem Wachstumskurs. Eismachen ist längst ein Lebensinhalt für die Familie geworden und dieses Bauernhofeis-Konzept soll sie noch weiter in die Zukunft tragen. „Unser Bauernhofeis ist ein Nischenprodukt“, betont der junge Agrarwirt Karsten, der sich auch jeden Tag mindestens eine Kugel Eis gönnt: „Und das soll es auch bleiben!“ Den Erfolg führt er auch auf den Produkttrend zurück. „Bio- uns Naturprodukte sind in Deutschland seit Jahren der stabilste Großtrend“, sagt er. Expansion ist angedacht, denn neben weiteren Supermärkten möchten sie gerne auch die heimische Gastronomie beliefern.