Supercis im Praxistest

Am Bauernhof Sackl im kleinen steirischen Ort Scheifling wurde das neue Farmtech-Güllefass Supercis 800 zum ersten Mal getestet. Der Betrieb produziert pro Jahr knapp eine halbe Million Liter Milch.

25. Mai 2018

Das Anwesen von Landwirt Franz Sackl befindet sich auf 950 Metern Seehöhe und zählt 45 Stück Milchvieh. „Im vorigen Jahr produzierten wir etwa 450.000 Liter Milch, was fast 1300 Litern täglich entspricht“, erzählt Hausherr Franz Sackl stolz, der zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern den Hof betreibt. Jede Kuh gibt demnach bis zu 10.000 Liter Milch pro Jahr, was ein überdurchschnittlicher Wert ist und fast 30 Liter pro Tag ausmacht. „Am Ende zählt die Tagesmenge bei den geringstmöglichen Betriebskosten“, erzählt Sackl. Leider wird seine Zufriedenheit durch den derzeit schlechten Milchpreis getrübt. Franz Sackl bemüht sich gemeinsam mit anderen Bauern in einer Vereinigung, die dem Ziel entsprechend „A faire Milch“ heißt, um einen faireren Preis - bis jetzt aber ohne größeren Erfolg.

Erfolgsfaktor Futterqualität
Die Milch wird an die Obersteirische Molkerei verkauft, die in der gesamten Region für ihre Milchprodukte und Käse bekannt ist. Das Vieh wird dafür mechanisch mit einem Melkroboter gemolken, der Zeit einspart, die Leistung erhöht und gleichzeitig eine optimale Überwachung des Melkvorgangs ermöglicht. Damit werden alle benötigten Daten über Milch und Vieh erhoben. „Der Roboter ist heutzutage ein Muss, aber es ist nur ein Teil in der kompletten Kette in der Milchproduktion,“ betont Sackl. Neben dem Roboter und den optimalen Haltungsbedingungen ist für ihn vor allem qualitativ hochwertiges Futter von Bedeutung, das sich in hohem Maß auf den Geschmack der Milch auswirkt. „Unsere Kühe bekommen nur heimisches Futter, vor allem Mais- u. Grassilage. Gerade deshalb sind wir von der Futterqualität überzeugt“, erzählt der Hausherr. „Wir produzieren dieses Futter selbst auf unseren 36 hofeigenen Hektar Acker u. Grünland“, fügt er hinzu.

Intensive Tests
Im Frühjahr benötigt das Grünland für gutes Wachstum und guten Ertrag Stickstoff, den man durch Düngung mit eigener Gülle zuführt. Für diese Arbeit besitzt man derzeit ein 6000-Liter-Fass, das aber für die Bedürfnisse des Betriebs schon zu klein und in die Jahre gekommen ist. Da man intensiv in die Modernisierung der technischen Ausstattung investiert, ist man bei der Suche nach einem neuen Fass auf die 8200-Liter-Variante „Supercis 800“ gestoßen. „Wir besitzen bereits einen Tandem-Dreiseitenkipper und kennen und vertrauen den Farmtech-Produkten. Wir wussten aber nicht, dass nun auch Güllefässer angeboten werden. Als uns die Möglichkeit zum Testen angeboten wurde, haben wir sie natürlich gerne angenommen“, meint Sackl und fügt an, dass man mit diesen Tests mehr als zufrieden ist. „Die einfache Handhabung und die verlässliche Funktion begeistern. Das Fass ist leicht zu warten und gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung. Mit den Breitreifen ist es äußerst stabil und verringert die Bodenverdichtung. Auch das Fahren am Hang funktioniert zuverlässig. Das ist bei unserer Höhen- und Hanglage natürlich Grundvoraussetzung“, schließt Sackl ab und meint, dass man wohl bald eine Entscheidung über den Ankauf des Supercis treffen wird.