Vertrauen auf Anderssein

Der Horvat-Bauernhof aus dem Dorf Žižki war einer der ersten intensiven Testbenutzer des neuen 14.000-Liter-Güllefasses Polycis 1400. Seit fast zwanzig Jahren ist die Haupttätigkeit des Bauernhofs die Zucht von roten Aberdeen-Angus-Rindern, die bis heute zu einem hervorragenden Ruf bei den Kunden beigetragen haben.

01. Juli 2019

Dazu kommen noch 100 Hektar Ackerland. Durch die Verwendung hauptsächlich organischer Düngemittel ergeben sich sehr gute Erträge im Ackerbau.

Die Ersten und die Größten landesweit
Der Hof Horvat mit Standort im Dorf Žižki in der Prekmurje-Region ist seit fast 40 Jahren in der Landwirtschaft tätig. Sein Anfang reicht zurück ins Jahr 1981, als der Grundbesitzer Zvonko Horvat zusammen mit seiner Frau mit der Landwirtschaft begann. Der Durchbruch gelang im Jahr 2000, als sie mit der Zucht von Rindern der roten Aberdeen-Angus-Rasse begannen. Zvonko Horvat erinnert sich noch an seine Anfänge, als er seine Leidenschaft in ein Geschäft verwandelte. „Wir suchten nach etwas Neues, Anderes, Besseres. Zu dieser Zeit war diese Rasse weitestgehend unbekannt, auch war der Zugang zu den Informationen gar nicht so einfach wie heute. Als erste im Land haben wir von Anfang an an Angus geglaubt, darin investiert und uns allmählich weiterentwickelt. So ist die Zucht von Tieren mit Stammbaum zu einem Teil unseres Lebens geworden.“ Der Hof wurde im Jahr 2015 durch ihren Sohn Gašper übernommen, der seit seiner frühen Kindheit an der Arbeit und den Entscheidungen auf dem Bauernhof beteiligt war. Als junger Übernehmer setzt er die Erfolgsgeschichte fort und sagt dazu stolz: „Heute sind wir die größten Züchter der Angus-Rasse in Slowenien und ernten die Früchte harter Arbeit.“

Die unbestreitbaren Vorteile der Rasse
Die Kernaktivität der Farm ist die Aufzucht der aus Schottland stammenden Aberdeen-Angus-Rindern. Horvats erster Embryo stammt aus dem kanadischen Alberta. „Angus ist ein ziemlich friedliches und wohlwollendes Rind, das nicht viel menschliches Eingreifen benötigt ", sagt Gašper. Diese Rinderrasse ist übrigens mittelgroß und hornlos. Sein großer Vorteil ist die einfache und unproblematische Kalbung. Vater Zvonko fügt hinzu: „Dies sind weidende, sehr langlebige Herdentiere. Sie sind auch sehr vital und widerstandsfähig. Nicht zuletzt sind sie gut auf die großen Temperaturschwankungen eingestellt.“ Und alle diese Vorteile wurden damals bei der Entscheidung berücksichtigt. Ihre Herde besteht aus fast 200 Tieren, von denen 70 Stammrinder sind, die sich auf den umliegenden Weiden bewegen. Sie haben das ganze Jahr über den Zugang zu frischem Gras und natürlich einen Zufluchtsort. In den Ställen am Hof verbleibt das restliche Vieh und wird bis zu 800 kg Lebendgewicht gefüttert.

Nur das Beste für die Besten
Für die Horvat`s erwies sich die Entscheidung der Rasse Angus als richtig – die gegenwärtige Nachfrage nach Angus-Rindfleisch ist deutlich höher als das Angebot. Die Rasse ist bekannt für ihre marmorierte Fleischtextur und passt gleichzeitig zu einer ausgewogenen Ernährung. Dieses Rindfleisch ist bei Feinschmeckern äußerst beliebt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die besten ausgesuchten Restaurants im ganzen Land zu ihren Endkunden zählen. „Wir verkaufen hochwertiges Rindfleisch, daher ist der Verkauf wirklich kein Problem ", sagt Gašper. „Die Bedürfnisse sind groß und wir müssen leider auch viele Kunden ablehnen", stellt Zvonko fest. Aus diesem Grund bauen sie die Herde langfristig noch aktiver aus. Bis zum Jahresende investieren sie in einen eigenen Schlachthof und eine Reifeanlage, um die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Kunden zu erfüllen. „Die Investition ist lukrativ und bringt dem Betrieb sicherlich einen Mehrwert und eine Aufwertung", meint Zvonko.

Sie vertrauen auf organische Düngemittel
Neben einer gesunden Viehzucht werden dazu noch 55 Hektar Felder und 45 Hektar Wiesen und Weiden bewirtschaftet. Das Futtergras wird also intern produziert, daher ist die Qualität nie unter Frage gestellt. Ihre Hauptkulturen sind Mais, Getreide, Futtererbsen und Gras-Klee-Mischungen. Auf Anbauflächen werden organische Düngemittel, hauptsächlich Gülle oder Jauche verwendet. „Unmittelbar vor der Aussaat verwenden wir immer Gülle, während die Jauche in dreijährigem Wechsel verwendet wird. Nur wenn es an organischen Düngemitteln mangelt, verwenden wir Mineraldünger", erklärt Gašper und fügt hinzu, dass diese Art der ausgewogenen Verarbeitung die Qualität und Fruchtbarkeit des Bodens und die Wachstumsbedingungen positiv beeinflusst.

Investition in moderne Maschinen
Zum Ausbringen von Gülle verwenden sie den Superfex 1200-Streuer, daher sind die Farmtech-Produkte da gut bekannt. „Nach fünf Jahren intensiver Nutzung ist der Streuer immer noch hervorragend effizient und in gutem Zustand", sagt Gašper, der häufigste Benutzer des Maschinenparks. Aufgrund des steigenden Volumens eigener Gülle suchen sie nach einer geeigneten Maschine für den professionellen Einsatz der Gülleverteilung. Aus diesem Grund haben sie das neue 14.000-Liter-Güllefass Polycis 1400 mit einem 15-Meter-Verteiler intensiv getestet. "Insbesondere die gleichmäßige und kontrollierte Verteilung von Gülle mit einem emissionsarmen System hat sich als die richtige Lösung für uns erwiesen", sagt Gašper. Ein großer Teil ihres Ackerlandes befindet sich nämlich im Dorfkreis selbst. Deshalb ist die Tatsache, dass die Auswirkungen auf die Umwelt und der Geruch viel geringer sind, noch wichtiger. Zusätzliche würde er jedoch auch noch gerne die Möglichkeit haben, die Gülle direkt in den Boden einzubringen um somit über ein Injektionsprinzip die Ablage an der Oberfläche vollständig zu vermeiden. „Besonders begeistert hat mich die Profi – Steuerung, die automatische Andockvorrichtung und die großen Niederdruckreifen!“ sagt Gašper.  "Um die Prozesse zu vereinfachen und sie zu optimieren, sind zusätzliche Investitionen in neue Maschinen, unter anderem in ein Güllefass, sicherlich erforderlich", fügen sie einstimmig hinzu und sind im nächsten Moment schon los.