Von Generation zu Generation

Nicht weit von Grosuplje entfernt liegt der Bauernhof Mehle, die sich vorwiegend auf die Milcherzeugung und indirekt auf die Mast von Jungrindern für die Fleischproduktion spezialisiert hat. Wir haben sie aus einem bestimmten Grund besucht – nach einem halben Jahr des Einsatzes des Ultracis 1200 Güllefasses haben wir sie nämlich nach ihren Erfahrungen gefragt.

16. November 2021

Spezialisierter Milchviehbetrieb
Der Bauernhof der Familie Mehle in Ponova vas in der Nähe von Grosuplje in der Region Dolenjska konzentriert sich auf die Milchviehhaltung. Der Betrieb züchtet 150 Holstein-Rinder, die Hälfte davon Milchkühe, die bis zu 700 000 Liter Milch pro Jahr produzieren. Die gesamte erzeugte Milch wird an eine nahe gelegene Molkerei geliefert, ein Teil wird jedoch zu Produkten für den Hausgebrauch verarbeitet. Die andere Hälfte der Rinder besteht aus Jungvieh, das für die Fleischproduktion gemästet und ebenfalls verkauft wird. Auf insgesamt 60 Hektar Land produzieren sie Getreide und Silage hauptsächlich für das eigene Tierfutter, wobei saisonale Überschüsse verkauft oder für eventuelle schlechtere Erntezeiten gelagert werden.

Junger Landwirt
Der Landwirt Franc Mehle übernahm den Hof, der in der Region als Možina-Hof bekannt ist, von seinem Vater Franc sr., als er volljährig wurde. Er war entschlossen, das Bauernhof nicht nur fortzuführen, sondern es auch weiterzuentwickeln und sein Wachstum zu sichern. Er hatte Erfolg und führt heute einen modernen Familienbetrieb auf soliden Grundlagen. Vor kurzem hat sein Sohn Franc jr. in dritter Generation die Leitung des Betriebs übernommen. Er repräsentiert eine neue Generation von Landwirten. Er sieht die Landwirtschaft als ein Geschäft, das trotz der vielen Herausforderungen und unvorhersehbaren Bedingungen genug einbringen muss, um gut leben zu können. Und bisher hat er damit Erfolg.

Drei Generationen, eine Liebe
Alle drei Generationen der Familie haben Verdienste an dieser Erfolgsgeschichte, da sie alle Arbeiten auf dem Hof selbst anpacken. „Solange ich denken kann, bin ich auf die eine oder andere Weise mit dem Hof verbunden. Zuerst habe ich meinen Eltern geholfen, jetzt bin ich ein junger Unternehmer, der den Betrieb leitet“, sagt Franc jr. „Die Familie trifft auch alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam“, fügt er hinzu und betont, dass die Landwirtschaft für sie nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Leidenschaft und eine Lebenseinstellung ist. „Ich liebe meinen Beruf, weil ich jeden Tag in der Natur sein kann, mit den Tieren, und weil ich alles gemeinsam mit meiner Familie gestalten kann“, erklärt er noch dazu. Der Betrieb verfügt nicht nur über maschinelle Melkanlagen und automatisierte Abläufe im Stall, sondern auch die gesamte Feldbewirtschaftung wird mit modernen Landmaschinen ausgeführt.

Er hat viel erwartet und auch viel bekommen
Anfang des Jahres investierten die Mehles erfolgreich in eine neue, hochmoderne Maschine – in ein Farmtech Ultracis 1200 Stahlgüllefass mit einem 12-Meter-Verteilsystem. Der junge Besitzer sah die Maschine zum ersten Mal vor zwei Jahren auf einer Messe in Gornja Radgona – aber er wollte sie zuerst einmal testen, bevor er sie kaufte, und seine Bitte wurde erfüllt. Das Testgüllefass Model Supercis 800 mit 8.000 Litern Fassungsvermögen überzeugte ihn, doch aufgrund des teilweise hügeligen Geländes benötigte er eine leistungsstärkere und Tandem Baureihe. So wurden die Mehles zu den ersten Käufern eines 12.000-Liter-Tandemgüllefasses Ultracis 1200 in Slowenien und haben in sechs Monaten bereits mehr als 200 Fahrten absolviert. „Das Güllefass bietet ein ideales Verhältnis zwischen Leistung und Robustheit, es bietet ein gutes und sicheres Fahrgefühl, und die Bedienung ist einfach und übersichtlich“, sagt Franc jr. und freut sich, dass er das bekommen hat, was er erwartet hat.

Auch für künftige Generationen
Natürlich hat die Familie Mehle bei ihrer Anschaffung und beim Erwerb der Subventionen auf Nachhaltigkeit geachtet, denn sie weiß, dass die Stickstoffverluste mit einem solchen Güllefass mit bodennahen Ausbringung viel geringer sind als bei einem normalen Verteiler und dass auch die Geruchsausbreitung in der Umgebung deutlich reduziert wird. „Das Beste ist, dass die Gülle bis an die Feldränder verteilt werden kann“, betont der Vater Franc, der weiß, wie wichtig es ist, den Dünger auf der gesamten Anbaufläche auszubringen. „Es stinkt auch viel weniger“, fügt er stolz hinzu. Franc jr. hat noch einen Wunsch. „Da wir zunehmend Assistenzsysteme in den Zugmaschinen einsetzen, werden wir das Güllefass mit einem ISOBUS-Terminal nachrüsten, das es zum Zeitpunkt des Kaufs noch nicht gab.“ Heute ist ISOBUS für alle Farmtech-Güllefässer verfügbar.

Zufriedenheit und Optimismus
Wir fragen die Mehles noch nach ihren schlechten Erfahrungen mit dem Güllefass. „Selbst bei kleineren Ärgernissen mit dem Häcksler an dem Güllefass hat der Service von Farmtech sofort reagiert, die Probleme wurden schnell behoben und die Unterstützung war tadellos. Als wir das geklärt hatten, gab es keine Probleme mehr“, betont Franc jr., der trotz des neuen Produkts keine Zweifel an der Marke Farmtech hat, da es nicht sein erstes und einziges Produkt dieser Marke ist. In der heimischen Flotte kann er auf den vielseitigen und individuell konfigurierten Tandemkipper TDK 1500 mit dritten Stahlbordwänden verweisen, der auf dem Hof für die unterschiedlichsten Transporte eingesetzt wird. Die Mehles freuen sich auf die künftige Entwicklung des Hofes, erwarten und wünschen aber im Moment keine weitere Expansion. Sie werden weiterhin moderne Landmaschinen kaufen, die ihr Arbeitsinstrument sind. „Wir planen, bald einen neuen Tandemanhänger für Bauzwecke zu kaufen“, schließt Franc jr. das Gespräch mit einem Lächeln ab.